Dyckburgkirche, Münster (Westf.)

Dyckburgkirche, Münster (Westf.)
Dyckburgkirche, Münster (Westf.) Dyckburgstraße 220
 

Kompositionen aus der Renaissance von Josquin Deprez, Pedro de Escobar, George Jeffries u.a. zu hören sein. Sie werden in einen spannungsvollen Gegensatz zu Werken zeitgenössischer Komponisten (Matthias Maute, Pete Rose, Hans Henrik Brandt ) sowie Bearbeitungen allseits bekannter Stücke wie Auszügen aus "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgskij und "The Pink Panther" gestellt.
Das Spiel mit Klangfarben, unterstützt durch die unterschiedlichen Größen und Bauweisen der zum Einsatz kommenden Instrumente, lassen einen abwechslungsreichen Eindruck von Blockflötenmusik entstehen.




Trio CreDuxe

Die Mitglieder des Trio CreDuxe, Diemut Hammelrath, Eva Schumacher und Theres Kommescher, haben an der Folkwang Hochschule Essen Blockflöte studiert. Lange nach dem Studium trafen sie sich bei einer Veranstaltung wieder und beschlossen, zusammen zu musizieren.

Ihr Repertoire umfasst originale Werke für drei Blockflöten aus der Renaissance und dem Barock ebenso wie zeitgenössische Kompositionen.
Gerne spielen sie auch Arrangements von Werken, die nicht ursprünglich für Blockflöten gedacht waren.
Zum Einsatz kommen dabei Blockflöten in unterschiedlichen Größen und Bauweisen.

Pergolesi und Scarlatti zu Ehren Mariens 6.4.2014


Jenny Haecker


Michaela Guenther

Peter Kranefoed




Pergolesi und Scarlatti zu Ehren Mariens

Jenny Haecker und Michaela Günther musizieren mit 
“La Banda CORDeVENTO”


Am 6. April kommt in Münster das beliebte „Stabat Mater Dolorosa“ von Giovanni Battista Pergolesi (1710-1736) in der DYCKBURG –Kirche zur Aufführung. Solistinnen sind die Sopranistin Jenny Haecker und die Mezzosopranistin Michaela Günther aus Münster. Unterstütz werden die beiden Sängerinnen vom Ensemble „La Banda CORDeVENTO“ unter der Leitung von Peter Kranefoed (Münster/Stuttgart) an der Orgel.

Dem „Stabat Mater“ vorangestellt wird in diesem Konzert ein „Salve Regina“ von Domenico Scarlatti für Sopran, Alt und Basso continuo – ein frühes Werk des Bach-Zeitgenossen, welches er vermutlich ca. 1712 in Rom komponierte.

Das „Stabat Mater“ f-Moll für Sopran, Alt, Streicher und Generalbass komponierte Pergolesi 1735 in der Nähe von Neapel, vermutlich im Auftrag der "Confraternità dei Cavalieri di S. Luigi.“ Es gilt als seine letzte vollendete Komposition. Das Werk war im 18. Jahrhundert das am häufigsten gedruckte Musikstück und hat zahlreiche Bearbeitungen erfahren, u. a. durch Johann Sebastian Bach, der es durch Unterlegung eines neuen Textes (Psalm 51, "Tilge, Höchster, meine Sünden") für den evangelischen Gottesdienst einrichtete. Antonio Salieri und Franz Xaver Süßmayr erstellten eine reicher instrumentierte Version mit vierstimmigem Chor, die 1843 nochmals von Otto Nicolai überarbeitet wurde.

Der lateinische Text der Sequenz, die u.a. dem Franziskanermönch Iacopone da Todi zugeschrieben wird, beschreibt in zehn Strophen die Leiden der unter dem Kreuz Jesu weinenden Gottesmutter Maria aus der Sicht eines Betrachters. Pergolesis einfühlsame Vertonung unterstreicht einerseits den todtraurigen Charakter des Textes, kehrt andererseits aber auch die große Empathie des Betrachters heraus, der sich bewusst ist, dass Christus um seiner Sünden Willen am Kreuz stirbt. Sehr eindringlich vernimmt man da die Bitten, den Schmerz Mariens teilen zu dürfen, mit ihr weinen zu können, die Wunden Jesu selbst zu spüren. Aber auch die Hoffnung auf gemeinsame Erlösung durch Christi Leiden ist am Ende deutlich zu vernehmen.

Der Eintritt ist frei – es wird herzlich um Spenden gebeten